Hannover-Schokolade: Regenwaldschutz durch nachhaltigen Kakaoanbau

Hannover ist Mitglied im Klima-Bündnis Referenzprojekt

Projektfotos

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Foto 1: Insa C. Hagemann<br />
Foto 2: LH Hannover (Agenda 21- und Nachhaltigkeitsbüro)

Foto 1: Insa C. Hagemann
Foto 2: LH Hannover (Agenda 21- und Nachhaltigkeitsbüro)

Position

Informationen

Beschreibung:

Hannover-Schokolade
Regenwaldschutz durch nachhaltigen Kakaoanbau

Die Landeshauptstadt Hannover unterstützt im Rahmen einer kommunalen Klimapartnerschaft Kleinbauern in Belén de los Andaquíes (Kolumbien), die ihren Regenwald durch nachhaltigen Kakaoanbau erhalten wollen.

Die Klimapartner haben ein umfangreiches Handlungsprogramm mit Zielen und Maßnahmen zu nachhaltigem Kakaoanbau, Informations- und Bildungsarbeit zu nachhaltigem Konsumverhalten, Stärkung der indigenen Bevölkerung und Aufbau einer langjährigen Partnerschaft erstellt.

Die Klimapartnerschaft wurde im Rahmen des Projektes „50 Kommunale Klimapartnerschaften bis 2015“ gegründet. Das Projekt von Engagement Global / Servicestelle Kommunen in der Einen Welt, hat sich zum Ziel gesetzt, kommunale Partnerschaften zwischen deutschen Kommunen und Kommunen aus dem globalen Süden in den Bereichen Klimaschutz und Klimaanpassung zu stärken.

Belén de los Andaquíes
Die Gemeinde Belén de los Andaquíes gehört zur Amazonasregion und liegt am Übergang der Ostanden zum Amazonasbecken. Die Region ist geprägt von einer sehr hohen Artenvielfalt, gleichzeitig aber auch durch die höchste Entwaldungsrate Kolumbiens. Die Hälfte der Einwohner von Belén de los Andaquíes lebt in ländlichen Gebieten und betreibt dort überwiegend Landwirtschaft oder Viehhaltung. Auswirkungen des Klimawandels sind deutlich spürbar, wie z.B. vermehrte Überschwemmungen und Erdrutsche durch Starkregen, Stürme, Schlammlawinen oder lange Trockenperioden.

Schokolade als Botschafterin für den Regenwald
Am Beispiel des Kakaos soll sichtbar werden, wie mit nachhaltigem Anbau in sogenannten Agroforstsystemen (Feldwaldbau) der Regenwald erhalten bleibt. Dadurch wird die Artenvielfalt gefördert und das Klima geschützt.
Auch die Situation der Kleinbauern soll durch fairen Handel verbessert werden. Die kleinbäuerlichen Familien erhalten dazu Beratungen und Schulungen zum Bio-Anbau, zum Aufbau von Baumschulen sowie zu Zertifizierung und Genossenschaftswesen.
Der Kakao tritt schließlich per Schiff seine lange Reise nach Deutschland an. In einer kleinen Schokoladenmanufaktur im Odenwald wird dieser Kakao geröstet, gemahlen und zu Schokolade verarbeitet, die dann als „Botschafterin für den Regenwald“ Hannover erreicht.
Die Schokolade ist nicht nur ein schmackhafter Beitrag zum Klimaschutz, Regenwalderhalt und zum fairen Handel. An ihrem Beispiel werden globale Zusammenhänge erklärt und aufgezeigt, welche Auswirkungen unser Konsumverhalten beispielsweise auf den Regenwald hat.

Bildungsarbeit
Das Agenda 21- und Nachhaltigkeitsbüro erarbeitet im Rahmen seiner schulischen und außerschulischen Bildungsarbeit Bausteine zu den Themen Klima- und Regenwaldschutz, nachhaltiger Konsum, fairer Handel sowie zur Vermittlung der indigenen Kulturen am Beispiel des nachhaltigen Kakaoanbaus.


Klimagerechtigkeit
Finanzierung / Förderungplanerische Maßnahme
BürgerInnensonstige
SDG 08: Menschenwürdige Arbeit und WirtschaftsachstumSDG 10: Weniger UngleichheitenSDG 12: Nachhaltiger Konsum und ProduktionSDG 17: Partnerschaften zur Erreichung der Ziele

Projekt

Hannover-Schokolade

Umsetzung

 

Es liegen keine näheren Informationen vor

Geographische Angaben

 



30159 Hannover
532.163
Nein
Hannover

Ansprechpartner

 

Agenda21 at Hannover-Stadt.de
0511 168 49838
Agenda 21- und Nachhaltigkeitsbüro