Energielandschaft Hollich - Vom Land in die Stadt

Klima-Bündnis
Steinfurt ist Mitglied im Klima-Bündnis Referenzprojekt

Projektfotos

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Foto 1,2 und 3: Windpark Hollich GmbH &amp; Co.KG<br />
Foto 4 und 5: Kreis Steinfurt<br />
Foto 6 und 7: Dorothea Böing/Kreis Steinfurt<br />
Foto 8: Windpark Hollich GmbH &amp; Co.KG<br />
Foto 9: Dorothea Böing/Kreis Steinfurt
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Foto 1,2 und 3: Windpark Hollich GmbH &amp; Co.KG<br />
Foto 4 und 5: Kreis Steinfurt<br />
Foto 6 und 7: Dorothea Böing/Kreis Steinfurt<br />
Foto 8: Windpark Hollich GmbH &amp; Co.KG<br />
Foto 9: Dorothea Böing/Kreis Steinfurt
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Foto 1,2 und 3: Windpark Hollich GmbH &amp; Co.KG<br />
Foto 4 und 5: Kreis Steinfurt<br />
Foto 6 und 7: Dorothea Böing/Kreis Steinfurt<br />
Foto 8: Windpark Hollich GmbH &amp; Co.KG<br />
Foto 9: Dorothea Böing/Kreis Steinfurt
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Foto 1,2 und 3: Windpark Hollich GmbH &amp; Co.KG<br />
Foto 4 und 5: Kreis Steinfurt<br />
Foto 6 und 7: Dorothea Böing/Kreis Steinfurt<br />
Foto 8: Windpark Hollich GmbH &amp; Co.KG<br />
Foto 9: Dorothea Böing/Kreis Steinfurt
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Foto 1,2 und 3: Windpark Hollich GmbH &amp; Co.KG<br />
Foto 4 und 5: Kreis Steinfurt<br />
Foto 6 und 7: Dorothea Böing/Kreis Steinfurt<br />
Foto 8: Windpark Hollich GmbH &amp; Co.KG<br />
Foto 9: Dorothea Böing/Kreis Steinfurt
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Foto 1,2 und 3: Windpark Hollich GmbH &amp; Co.KG<br />
Foto 4 und 5: Kreis Steinfurt<br />
Foto 6 und 7: Dorothea Böing/Kreis Steinfurt<br />
Foto 8: Windpark Hollich GmbH &amp; Co.KG<br />
Foto 9: Dorothea Böing/Kreis Steinfurt
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Foto 1,2 und 3: Windpark Hollich GmbH &amp; Co.KG<br />
Foto 4 und 5: Kreis Steinfurt<br />
Foto 6 und 7: Dorothea Böing/Kreis Steinfurt<br />
Foto 8: Windpark Hollich GmbH &amp; Co.KG<br />
Foto 9: Dorothea Böing/Kreis Steinfurt
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Foto 1,2 und 3: Windpark Hollich GmbH &amp; Co.KG<br />
Foto 4 und 5: Kreis Steinfurt<br />
Foto 6 und 7: Dorothea Böing/Kreis Steinfurt<br />
Foto 8: Windpark Hollich GmbH &amp; Co.KG<br />
Foto 9: Dorothea Böing/Kreis Steinfurt
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Foto 1,2 und 3: Windpark Hollich GmbH &amp; Co.KG<br />
Foto 4 und 5: Kreis Steinfurt<br />
Foto 6 und 7: Dorothea Böing/Kreis Steinfurt<br />
Foto 8: Windpark Hollich GmbH &amp; Co.KG<br />
Foto 9: Dorothea Böing/Kreis Steinfurt

Foto 1,2 und 3: Windpark Hollich GmbH & Co.KG
Foto 4 und 5: Kreis Steinfurt
Foto 6 und 7: Dorothea Böing/Kreis Steinfurt
Foto 8: Windpark Hollich GmbH & Co.KG
Foto 9: Dorothea Böing/Kreis Steinfurt

Position

Informationen

Beschreibung:

In der „energielandschaft Hollich“, einer Bauerschaft in der Kreisstadt Steinfurt, wird die Energiewende vorbildlich vorangetrieben – gemeinsam, lokal und dezentral. Ein Bürgerwindpark, eine Bürger-Energie-Genossenschaft, eine Gemeinschaftbiogasanlage und ein Nahwärmenetz an welches das Freibad und öffentliche Gebäude angeschlossen sind, bilden das Herz des Projektes.

Die energielandschaft Hollich, wie sie im Folgenden dargestellt wird, ist das erste Modell der "energielandschaften" im Kreis Steinfurt. In diesen Landschaften werden erneuerbare Energien auf innovative Weise und unter Einbeziehung der Bürgerinnen und Bürger lokal erzeugt und genutzt.
Energie soll im Kreis Steinfurt zunehmend regional, CO2 neutral und gemeinschaftlich erzeugt werden. In der “energielandschaft Hollich“ findet das auf beispielhafte und zukunftsweisende Art statt: Ein Bürgerwindpark mit über 1.000 beteiligten Bürgerinnen und Bürgern, Photovoltaikmodule mit insgesamt 3.000 kWp und eine Gemeinschaftsbiogasanlage in der Hand von 70 Landwirten an die das wahrscheinlich deutschlandweit das erste Nahwärmenetz angeschlossen ist. Die regionale Strommarke "Unser Landstrom", ein entsprechender Bilanzkreis und die Vermarktung des Produktes über die Stadtwerke Steinfurt sorgen für die bilanzielle lokale Nutzung des Stroms.
Neben den Energieerzeugungs- und Verteilungsanlagen sind Institutionen entwickelt worden, die die „energielandschaft Hollich“ weiterdenken. Zusätzlich zu der „Bioenergie Steinfurt GmbH & Co. KG wurde 2017 die „Die Energielandwerker eG“ gegründet. Die Genossenschaft ist eine Kooperation von Erzeugern erneuerbarer Energien im Münsterland, deren Ziel es ist, schnellstmöglich Märkte jenseits der Förderung des EEG zu finden.
Zudem wurde 2017 der gemeinnützige Verein energieland2050 e. V des Kreises Steinfurt gegründet. Als Zusammenschluss von Vertretern aus Politik, Wirtschaft, Wissenschaft, Zivilgesellschaft und den 24 kreisangehörigen Städten und Gemeinden unterstützt er den Kreis Steinfurt bei seinem großen Vorhaben: bis 2050 energieautark zu sein! Die Zusammenarbeit mit den Akteuren der „energielandschaft Hollich“, die ebenfalls Mitglieder des Vereins sind, spielt bei diesem Vorhaben eine wesentliche Rolle.


Energieversorgungregenerative Energieerzeugung
BürgerbeteiligungFinanzierung / Förderungplanerische Maßnahmetechnische Maßnahme
BürgerInnenEnergieversorgungsunternehmen (EVU)LandwirtschaftStadtwerke
SDG 07: Bezahlbare und saubere EnergieSDG 11: Nachhaltige Städte und GemeindenSDG 17: Partnerschaften zur Erreichung der Ziele

Projekt

Kreis Steinfurt
energieland2050 e.V. - Wir drehen das im Kreis Steinfurt!

Umsetzung

 

Es liegen keine näheren Informationen vor

1998 -
Das Projekt wurde ohne Fördermittel - bzw. nur mit den Fördermitteln auf Basis des EEG - umgesetzt. Künftig wird die Finanzierung zunehmend über die BEGST eG getragen. Es werden also noch mehr Bürgerinnen und Bürger an der lokalen Energiewende und der entstehenden Wertschöpfung beteiligt. Mit Partnern aus der Forschung, wie der FH Steinfurt und aktuell Spilett New Technologies im Projekt „Steinfurter Flexkraftwerke“, ist eine weitere wichtige Gruppe der Kooperationspartner genannt.
Das Projekt wird mit einem hohen Maße an Kooperation und Engagement durch viele Partner umgesetzt. Neben der Stadt Steinfurt, den Stadtwerken Steinfurt und dem Kreis von öffentlicher Seite, waren insbesondere die Landwirtschaft bzw. Energiepioniere vor Ort maßgeblich an der Umsetzung im Projektverlauf beteiligt.
Ein Erfolgsfaktor ist die lange und positiv besetzte Tradition zur Kooperation und zum Klimaschutz im Kreis Steinfurt. Das Leitbild "energieautark2050" sowie der „Masterplan100% Klimaschutz“ bereitet den Boden und schafft Anknüpfungspunkte. Auch die Unterstützung des Landrates war ein Erfolgsfaktor. Von entscheidender Bedeutung ist zudem die konstruktive Kooperation insbesondere mit der Landwirtschaft, die im Kreis Steinfurt die bäuerlich geprägten Bürgerwindparks und die Gemeinschaftsbiogasanlagen trägt.
Als Herausforderung kann die zum damaligen Zeitpunkt gegebene Neuartigkeit des Projektes - insbesondere mit Bezug auf die Gasleitung und das Nahwärmenetz - genannt werden. Es war nötig, sehr viele Gespräche und Überzeugungsarbeit zu leisten, um diesen Baustein des Projektes umzusetzen.

Geographische Angaben

 

Tecklenburger Str. 10

48565 Steinfurt
433.820
Ja
Kreis Steinfurt
055660000000
Nordrhein-Westfalen

Ansprechpartner

 

Frau Christina Gärtner
02551 69 2127
Amt für Klimaschutz und Nachhaltigkeit