Klimaschutz durch Ökolandbau - BioMetropole Nürnberg

Klima-Bündnis
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Beschreibung:

Der Ökolandbau stößt mit seinen agrarökologischen Maßnahmen und seiner Kreislaufwirtschaft gegenüber konventionellen Anbaumethoden erheblich weniger CO2 aus und kann damit einen positiven Beitrag zum Klimaschutz leisten. Laut der Stiftung Ökologie & Landbau beschränkt sich die Zahl - pro Hektar und Jahr - auf durchschnittlich 785 kg CO2-Äquivalente im Vergleich zu 2.165 kg CO2-Äquivalente bei konventioneller Bewirtschaftung. Durch den Verzicht auf die in der Herstellung sehr energieintensiven chemisch-synthetischen Pflanzenschutzmittel und mineralischen Düngemittel, die zudem bei ihrem Einsatz Lachgas freisetzen, fällt die Klimabilanz deutlich günstiger aus. Auch ist die verminderte Tierbesatzdichte je Flächeneinheit sowie die Verpflichtung zur betriebseigenen bzw. regionalen Futtermittelproduktion im Vergleich zu den klimaintensiven Überseeimporten der konventionellen Landwirtschaft klimafreundlicher. Der Ökolandbau trägt darüber hinaus durch erweiterte Fruchtfolgen und den Anbau stickstoffbindender Leguminosen zum Humusaufbau bei. Damit fungieren die Böden nicht nur als CO2-Senke, auch wird dadurch der Bodendegradation vorgebeugt und langfristig die Bodenfruchtbarkeit und Artenvielfalt gefördert. Diese Effekte hat die Stadt Nürnberg im Blick, wenn sie den Ökolandbau und die Bio-Branche durch vielfältige Maßnahmen fördert.


Landwirtschaft / Wald
Finanzierung / FörderungÖffentlichkeitsarbeit
Landwirtschaft
SDG 10: Weniger UngleichheitenSDG 12: Nachhaltiger Konsum und ProduktionSDG 15: Leben an Land

Projekt

BioMetropole Nürnberg

Umsetzung

 

Es liegen keine näheren Informationen vor

  • Die Nachfrage vor allem öffentlicher Einrichtungen nach regionalen Bio-Lebensmitteln steigern - über Großküchen, bei Veranstaltungen sowie in Kitas und Schulen.
  • Die Zukunftschancen und die hohe Produktqualität der Bio-Branche deutlich machen und die Akzeptanz bei Verbraucherinnen und Verbrauchern, Politik, Verbänden und Entscheidern steigern.
  • Zeigen, dass Bio und Regionalität in hohem Maße vereinbar sind - auch Bio-Produkte sind Regional-Produkte.
  • Geographische Angaben

     

    Hauptmarkt 18

    90403 Nürnberg
    509.975
    Ja
    Nürnberg
    Bayern

    Ansprechpartner

     

    Herr Dr. Werner Ebert
    werner.ebert at stadt.nuernberg.de
    0049 911 231 4189
    Stadt Nürnberg, Referat für Umwelt und Gesundheit